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Afrikanische Helmschildkröte (Pelomedusa subrufa)

Afrikanische Helmschildkröte (Pelomedusa subrufa), typisches Aussehen der Art

Schildkröten · Schwierigkeit: Anfänger–Fortgeschritten

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Afrikanische Helmschildkröte (Pelomedusa subrufa) (Herkunft: Afrika südlich der Sahara – temporäre Gewässer). Endgröße etwa meist 15–21 cm Panzerlänge, einzelne Tiere über 30 cm. Lebenserwartung 25–40 Jahre. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Afrikanische Helmschildkröte: Wie groß muss das Terrarium sein?

Ab 130 × 65 cm Aquaterrarium (Faustformel: 5 × 2,5 der Panzerlänge; Fachverbände nennen 130–150 cm Länge), Landteil rund ein Drittel der Fläche.

Afrikanische Helmschildkröte: Wie warm muss es sein?

Tagsüber Wasser 22–30 °C, Luft am Landteil um 30 °C, am Sonnenplatz Wärme- und UV-Spot über dem trockenen Landteil, nachts 19–23 °C.

Afrikanische Helmschildkröte: Braucht die Art UVB-Licht?

UVB: Zwingend (UVB 6 %).

Afrikanische Helmschildkröte: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: 25–40 Jahre.

Afrikanische Helmschildkröte: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Bedingt – mit etwas Vorwissen gut machbar (Schwierigkeit: Anfänger–Fortgeschritten).

Klima

Temperatur Tag
Wasser 22–30 °C, Luft am Landteil um 30 °C
Temperatur Nacht
19–23 °C
Sonnenplatz / Spot
Wärme- und UV-Spot über dem trockenen Landteil
Luftfeuchte
Aquatisch mit Landteil
UVB
Zwingend (UVB 6 %)

Terrarium

Mindestmaße
ab 130 × 65 cm Aquaterrarium (Faustformel: 5 × 2,5 der Panzerlänge; Fachverbände nennen 130–150 cm Länge), Landteil rund ein Drittel der Fläche
Substrat
Wasserstand 30–40 cm; sandiger Bodengrund ist Pflicht, weil die Tiere viel graben; Landteil mit tiefem, feuchtem Substrat als Eiablageplatz, darüber ein Wärme- und UV-Spot

Ernährung

Futter
Überwiegend tierisch: Regenwürmer, Schnecken, Muscheln, Fisch und Wasserinsekten, dazu etwas Grünes. Gefressen wird ausschließlich im Wasser; eine Sepiaschale zum Nagen deckt den Kalkbedarf.
Fütterungsrhythmus
3×/Woche

Steckbrief

Endgröße
meist 15–21 cm Panzerlänge, einzelne Tiere über 30 cm
Lebenserwartung
25–40 Jahre
Herkunft
Afrika südlich der Sahara – temporäre Gewässer
Schutzstatus
Nicht CITES-gelistet
Winterruhe
Keine Winterruhe. In der Natur legen die Tiere bei Trockenheit eine Trockenstarre ein und graben sich dafür in den Schlamm; im Becken muss man das nicht nachbilden.
Vergesellschaftung
Einzeln oder Paar. Zwei Männchen bedrängen einander und die Weibchen; bei Dauerbalz nimmt ein Weibchen sichtbar ab. Ein Paar geht deshalb nur, wenn man das Männchen herausnehmen kann, sobald es das Weibchen bedrängt — ein zweites Becken gehört zur Planung dazu. Wer mehr Platz hat, setzt ein Männchen zu mehreren Weibchen, dann verteilt sich die Balz.

Hinweise

Robuste, anpassungsfähige Art aus zeitweise austrocknenden Tümpeln. Kann bei Trockenheit eingraben und ruhen. Flacheres Wasser als bei reinen Wasserschildkröten.

Hältst du diese Art?

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Ähnliche Arten

Alle Arten im Haltungs-Wiki →

Erstausstattung

Für die Haltung von Afrikanische Helmschildkröte (Pelomedusa subrufa) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 130 × 65 cm Aquaterrarium (Faustformel: 5 × 2,5 der Panzerlänge; Fachverbände nennen 130–150 cm Länge), Landteil rund ein Drittel der Fläche), Bodengrund (Wasserstand 30–40 cm; sandiger Bodengrund ist Pflicht, weil die Tiere viel graben; Landteil mit tiefem, feuchtem Substrat als Eiablageplatz, darüber ein Wärme- und UV-Spot), Wärmequelle mit Thermostat, UVB-Beleuchtung, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 2. November 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: schildkroeten-schutz.de (IGSN), Wikipedia EN, eu_annex.txt (VO (EU) 2026/1383, lokal), gesetze-im-internet.de (BArtSchV Anlage 1), gutachten.txt (BML 1997, lokal)

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).