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Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum)

Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum) im Terrarium

Wirbellose · Schwierigkeit: Anfänger

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum) (Herkunft: Ost-Australien (Queensland, New South Wales) und Neuguinea; tropisch/subtropisch, baumbewohnend). Endgröße etwa Weibchen ca. 12–15 cm (kräftig, bedornt), Männchen ca. 9–11 cm (schlank, flugfähig). Lebenserwartung Weibchen ca. 12–18 Monate, Männchen ca. 5–6 Monate. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Australische Gespenstschrecke: Wie groß muss das Terrarium sein?

Ab 40×40×60 cm für 1–2 adulte Tiere (Höhe mindestens das Dreifache der Körperlänge — die Häutung findet hängend statt); für Gruppen entsprechend größer.

Australische Gespenstschrecke: Wie warm muss es sein?

Tagsüber 22–26 °C (20–28 °C toleriert), nachts 18–22 °C (nicht dauerhaft unter 18 °C).

Australische Gespenstschrecke: Braucht die Art UVB-Licht?

UVB: Kein UVB nötig; normale Raumbeleuchtung/Tageslicht genügt.

Australische Gespenstschrecke: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: Weibchen ca. 12–18 Monate, Männchen ca. 5–6 Monate.

Australische Gespenstschrecke: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Ja – die Art gilt als anfängergeeignet (Schwierigkeit: Anfänger).

Klima

Temperatur Tag
22–26 °C (20–28 °C toleriert)
Temperatur Nacht
18–22 °C (nicht dauerhaft unter 18 °C)
Sonnenplatz / Spot
—
Luftfeuchte
60–80 %
UVB
Kein UVB nötig; normale Raumbeleuchtung/Tageslicht genügt

Terrarium

Mindestmaße
ab 40×40×60 cm für 1–2 adulte Tiere (Höhe mindestens das Dreifache der Körperlänge — die Häutung findet hängend statt); für Gruppen entsprechend größer
Substrat
Küchenpapier oder leicht feuchte Erde/Kokoshumus/Sand-Moos; Kletteräste zum kopfüber Häuten

Ernährung

Futter
Blattfresser: v. a. Brombeere/Himbeere (Rubus), außerdem Eiche, Rose, Haselnuss, Feuerdorn, Salal, Eukalyptus, Erdbeere; frisches Laub in Wasser stellen
Fütterungsrhythmus
ständig frisches Futterlaub anbieten (Dauerfütterung); Laub 1–2×/Woche wechseln

Steckbrief

Endgröße
Weibchen ca. 12–15 cm (kräftig, bedornt), Männchen ca. 9–11 cm (schlank, flugfähig)
Lebenserwartung
Weibchen ca. 12–18 Monate, Männchen ca. 5–6 Monate
Herkunft
Ost-Australien (Queensland, New South Wales) und Neuguinea; tropisch/subtropisch, baumbewohnend
Schutzstatus
Kein CITES/besonderer Schutz; als Nachzucht weit verbreitet
Winterruhe
Keine (ganzjährig warm halten)
Vergesellschaftung
Gruppenhaltung problemlos möglich – friedliche Pflanzenfresser, keine Territorialität. Auf ausreichend Platz und Futter achten; ausgewogenes Geschlechterverhältnis empfohlen. (Belegt: gruppentauglich.)

Hinweise

Klassische Einsteiger-Gespenstschrecke. Parthenogenese möglich – unbefruchtete Weibchen produzieren nur weibliche Klone. Ausreichend Höhe essenziell: Häutung erfolgt kopfüber hängend, zu niedriges Becken führt zu Häutungsfehlern/Deformationen. Nymphen ahmen Ameisen nach. Frisst nach Häutung die alte Haut. Können bei Bedrohung Beine abwerfen (Autotomie).

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Ähnliche Arten

Alle Arten im Haltungs-Wiki →

Erstausstattung

Für die Haltung von Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 40×40×60 cm für 1–2 adulte Tiere (Höhe mindestens das Dreifache der Körperlänge — die Häutung findet hängend statt); für Gruppen entsprechend größer), Bodengrund (Küchenpapier oder leicht feuchte Erde/Kokoshumus/Sand-Moos; Kletteräste zum kopfüber Häuten), Wärmequelle mit Thermostat, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 24. September 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: insektenliebe.com, exotische-tierwelt.de, tropic-shop.de, megazoo-nord.de, einrichtungsbeispiele.de

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).