Reptoria

Peru-Langschwanzboa (Boa constrictor longicauda)

Peru-Langschwanzboa (Boa constrictor longicauda) im Terrarium

Schlangen · Schwierigkeit: Fortgeschritten

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Peru-Langschwanzboa (Boa constrictor longicauda) (Herkunft: Nordperu – Tumbes-Region). Endgröße etwa 150–200 cm. Lebenserwartung 20–30 Jahre. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Peru-Langschwanzboa: Wie groß muss das Terrarium sein?

Ab 200×100×150 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Amerikanische Boas, amtliche Formel 0,75 × 0,5 × 0,75 der Gesamtlänge), mit kräftigen Kletterästen und Badebecken.

Peru-Langschwanzboa: Wie warm muss es sein?

Tagsüber 26–32 °C, am Sonnenplatz 33 °C, nachts 22–25 °C.

Peru-Langschwanzboa: Braucht die Art UVB-Licht?

UVB: Empfohlen (UVB 5.0).

Peru-Langschwanzboa: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: 20–30 Jahre.

Peru-Langschwanzboa: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Eher nicht – die Art gilt als Fortgeschrittenen-Art (Schwierigkeit: Fortgeschritten).

Klima

Temperatur Tag
26–32 °C
Temperatur Nacht
22–25 °C
Sonnenplatz / Spot
33 °C
Luftfeuchte
60–75 %
UVB
Empfohlen (UVB 5.0)

Terrarium

Mindestmaße
ab 200×100×150 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Amerikanische Boas, amtliche Formel 0,75 × 0,5 × 0,75 der Gesamtlänge), mit kräftigen Kletterästen und Badebecken
Substrat
Rindenmulch oder Kokoshumus, Korkversteck, kräftige Äste, Wasserschale

Ernährung

Futter
Frostratten passender Größe
Fütterungsrhythmus
Jungtiere alle 7–10 Tage, halbwüchsige alle 10–14 Tage, ausgewachsene alle 3–4 Wochen

Steckbrief

Endgröße
150–200 cm
Lebenserwartung
20–30 Jahre
Herkunft
Nordperu – Tumbes-Region
Schutzstatus
CITES II
Winterruhe
Kühlere Phase 6–8 Wochen
Vergesellschaftung
Einzelhaltung. Schlangen leben solitär und suchen keine Gesellschaft — ein gemeinsames Versteck ist Konkurrenz um den besten Platz, kein Sozialverhalten. Der handfeste Grund ist der Futterunfall: greifen zwei Tiere nach demselben Futtertier, kann eines das andere mitverschlingen. Dazu kommt, dass sich bei gemeinsamer Haltung nicht mehr feststellen lässt, welches Tier gefressen hat und welches abnimmt. Zur Verpaarung kontrolliert zusammensetzen und danach wieder trennen.

Hinweise

Lokalform mit auffälligem schwarzem Kopfmuster und langem Schwanz. Bleibt kleiner als die Guyana-Boa. Lebendgebärend; Reinzucht-Linien sind gefragt, Herkunft dokumentieren lassen.

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Erstausstattung

Für die Haltung von Peru-Langschwanzboa (Boa constrictor longicauda) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 200×100×150 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Amerikanische Boas, amtliche Formel 0,75 × 0,5 × 0,75 der Gesamtlänge), mit kräftigen Kletterästen und Badebecken), Bodengrund (Rindenmulch oder Kokoshumus, Korkversteck, kräftige Äste, Wasserschale), Wärmequelle mit Thermostat, UVB-Beleuchtung, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 30. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: bmleh.de, boa-constrictor.net, einrichtungsbeispiele.de, reptichip.com

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).