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Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus)

Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus), typisches Aussehen der Art

Schlangen · Schwierigkeit: Experte

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus) (Herkunft: Süd-/Südostasien). Endgröße etwa 3–5 m (Weibchen deutlich größer als Männchen; das längste seriös vermessene Tier maß 5,74 m). Lebenserwartung ca. 20–30 Jahre, Einzeltiere darüber (belegtes Höchstalter 34 Jahre). Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Burmesischer Tigerpython: Wie groß muss das Terrarium sein?

Ab 450×300×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, über 2, 5 m); Zimmerterrarium oder eigener Raum.

Burmesischer Tigerpython: Wie warm muss es sein?

Tagsüber 28–32 °C, am Sonnenplatz 33–35 °C, nachts 22–25 °C.

Burmesischer Tigerpython: Braucht die Art UVB-Licht?

UVB: Optional.

Burmesischer Tigerpython: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: ca. 20–30 Jahre, Einzeltiere darüber (belegtes Höchstalter 34 Jahre).

Burmesischer Tigerpython: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Nein – eher etwas für erfahrene Halter (Schwierigkeit: Experte).

Klima

Temperatur Tag
28–32 °C
Temperatur Nacht
22–25 °C
Sonnenplatz / Spot
33–35 °C
Luftfeuchte
60–80 %
UVB
Optional

Terrarium

Mindestmaße
ab 450×300×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, über 2, 5 m); Zimmerterrarium oder eigener Raum
Substrat
Rindenmulch/Kokoshumus, großes Wasserbecken

Ernährung

Futter
Ratten, Kaninchen, größere Nager (F/T)
Fütterungsrhythmus
adult alle 2–4 Wochen

Steckbrief

Endgröße
3–5 m (Weibchen deutlich größer als Männchen; das längste seriös vermessene Tier maß 5,74 m)
Lebenserwartung
ca. 20–30 Jahre, Einzeltiere darüber (belegtes Höchstalter 34 Jahre)
Herkunft
Süd-/Südostasien
Schutzstatus
CITES Anhang II / EU-Anhang B; z. T. Gefahrtier (Melde-/Genehmigungspflicht je Bundesland)
Winterruhe
Keine (leichte Absenkung für Zucht optional)
Vergesellschaftung
Einzelhaltung. Schlangen leben solitär und suchen keine Gesellschaft — ein gemeinsames Versteck ist Konkurrenz um den besten Platz, kein Sozialverhalten. Der handfeste Grund ist der Futterunfall: greifen zwei Tiere nach demselben Futtertier, kann eines das andere mitverschlingen. Dazu kommt, dass sich bei gemeinsamer Haltung nicht mehr feststellen lässt, welches Tier gefressen hat und welches abnimmt. Zur Verpaarung kontrolliert zusammensetzen und danach wieder trennen.

Hinweise

Riesenschlange – nur für sehr erfahrene Halter mit Platz. Potenziell gefährlicher Würger, Handling nur zu zweit/dritt. In mehreren Bundesländern Haltungsverbot/Auflagen.

Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus) im Marktplatz suchen →

Ähnliche Arten

Alle Arten im Haltungs-Wiki →

Erstausstattung

Für die Haltung von Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 450×300×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, über 2, 5 m); Zimmerterrarium oder eigener Raum), Bodengrund (Rindenmulch/Kokoshumus, großes Wasserbecken), Wärmequelle mit Thermostat, UVB-Beleuchtung, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 9. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: Wikipedia DE, bmleh.de, drta-archiv.de, einrichtungsbeispiele.de, eur-lex.europa.eu

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).