Indische Sandboa (Eryx johnii)
Schlangen · Schwierigkeit: Fortgeschritten
Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Indische Sandboa (Eryx johnii) (Herkunft: Iran, Pakistan, West-/Süd-/Nordwest-Indien (Trockengebiete, Halbwüste, felsige Vorgebirge)). Endgröße etwa 60–90 cm (selten bis ~100 cm; größte Sandboa). Lebenserwartung 14–20+ Jahre in Haltung. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.
Kurz erklärt
Indische Sandboa: Wie groß muss das Terrarium sein?
Ab 80×50×75 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Sandboas, Wühlschlangen, adult; Bodenfläche wichtiger als Höhe, tiefe grabfähige Substratschicht).
Indische Sandboa: Wie warm muss es sein?
Tagsüber 26–30 °C (warme Seite bis 32 °C), am Sonnenplatz 32–35 °C (Bodenwärme/Grabschicht), nachts 22–24 °C.
Indische Sandboa: Braucht die Art UVB-Licht?
UVB: Kein UVB zwingend (dämmerungs-/nachtaktiv, grabend).
Indische Sandboa: Wie alt werden die Tiere?
Lebenserwartung: 14–20+ Jahre in Haltung.
Indische Sandboa: Ist die Art für Anfänger geeignet?
Eher nicht – die Art gilt als Fortgeschrittenen-Art (Schwierigkeit: Fortgeschritten).
Klima
- Temperatur Tag
- 26–30 °C (warme Seite bis 32 °C)
- Temperatur Nacht
- 22–24 °C
- Sonnenplatz / Spot
- 32–35 °C (Bodenwärme/Grabschicht)
- Luftfeuchte
- 40–50 % (trocken; standfeste Wasserschale)
- UVB
- Kein UVB zwingend (dämmerungs-/nachtaktiv, grabend)
Terrarium
- Mindestmaße
- ab 80×50×75 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Sandboas, Wühlschlangen, adult; Bodenfläche wichtiger als Höhe, tiefe grabfähige Substratschicht)
- Substrat
- Tiefes, grabfähiges Sand-Lehm-Gemisch bzw. feiner Sand (10+ cm), frei von scharfen Kanten
Ernährung
- Futter
- Frostmäuse passend zum Körperumfang
- Fütterungsrhythmus
- adult alle 10–14 Tage, juvenil wöchentlich
Steckbrief
- Endgröße
- 60–90 cm (selten bis ~100 cm; größte Sandboa)
- Lebenserwartung
- 14–20+ Jahre in Haltung
- Herkunft
- Iran, Pakistan, West-/Süd-/Nordwest-Indien (Trockengebiete, Halbwüste, felsige Vorgebirge)
- Schutzstatus
- Geschützt: CITES Anhang II, EU-Anhang B — Herkunftsnachweis beim Kauf und beim Weiterverkauf. In Indien national streng geschützt (Wildlife Protection Act), Wildfang-Export verboten → nur Nachzuchten erwerben; in Deutschland keine Meldepflicht
- Winterruhe
- Keine zwingend; für Zucht leichte Winterabsenkung möglich
- Vergesellschaftung
- Einzelhaltung – solitär, nicht gesellig; Zusammensetzen erzeugt unnötigen Stress
Hinweise
Grabende Wüsten-Boa, verbringt fast die ganze Zeit eingegraben; braucht viel Bodenfläche und tiefes Grabsubstrat, dafür wenig Höhe. Keine Dauerfeuchte (Hautprobleme). Artspezifische deutschsprachige Daten spärlich – Klimawerte teils von nah verwandten Eryx-Arten abgeleitet.
Ähnliche Arten
- Ägyptische Sandboa (Eryx colubrinus colubrinus) – Anfänger
- Arabische Sandboa (Eryx jayakari) – Anfänger–Fortgeschritten
- Keniasandboa (Eryx colubrinus loveridgei) – Anfänger
- Müllers Sandboa (Eryx muelleri) – Einsteiger
- Russische Sandboa (Eryx miliaris) – Anfänger
- Tataren-Sandboa (Eryx tataricus) – Einsteiger
- Türkische Sandboa (Eryx jaculus) – Anfänger
- Caatinga-Regenbogenboa (Epicrates assisi) – Fortgeschritten
Erstausstattung
Für die Haltung von Indische Sandboa (Eryx johnii) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 80×50×75 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Sandboas, Wühlschlangen, adult; Bodenfläche wichtiger als Höhe, tiefe grabfähige Substratschicht)), Bodengrund (Tiefes, grabfähiges Sand-Lehm-Gemisch bzw. feiner Sand (10+ cm), frei von scharfen Kanten), Wärmequelle mit Thermostat, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.
Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.
Stand: 25. September 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: https://en.wikipedia.org/wiki/Eryx_johnii, https://reptile-database.reptarium.cz/species?genus=Eryx&species=johnii
Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).