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Sechsäugige Sandspinne (Sicarius thomisoides)

Sechsäugige Sandspinne (Sicarius thomisoides), typisches Aussehen der Art

Wirbellose · Schwierigkeit: Experte

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Sechsäugige Sandspinne (Sicarius thomisoides) (Herkunft: Wüsten/Halbwüsten Nord- und Zentral-Chiles (sandiger Boden unter Steinen)). Endgröße etwa Körper ~12–20 mm, mit Beinen ~4–5 cm; abgeflacht, sandfarben getarnt. Lebenserwartung langlebig, mehrjährig (Sicariidae teils >8–10 Jahre) – konservativ: mehrere Jahre. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Sechsäugige Sandspinne: Wie groß muss das Terrarium sein?

Kleine, ausbruchssichere Trockenbox ~20×20×15 cm mit tiefem Sand zum Eingraben.

Sechsäugige Sandspinne: Wie warm muss es sein?

Tagsüber 25–30 °C, nachts 18–22 °C.

Sechsäugige Sandspinne: Braucht die Art UVB-Licht?

UVB: Kein UVB nötig (nachtaktiv, eingegraben).

Sechsäugige Sandspinne: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: langlebig, mehrjährig (Sicariidae teils >8–10 Jahre) – konservativ: mehrere Jahre.

Sechsäugige Sandspinne: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Nein – eher etwas für erfahrene Halter (Schwierigkeit: Experte).

Klima

Temperatur Tag
25–30 °C
Temperatur Nacht
18–22 °C
Sonnenplatz / Spot
—
Luftfeuchte
sehr trocken 20–40 %
UVB
Kein UVB nötig (nachtaktiv, eingegraben)

Terrarium

Mindestmaße
kleine, ausbruchssichere Trockenbox ~20×20×15 cm mit tiefem Sand zum Eingraben
Substrat
tiefer feiner Sand/Sand-Lehm (zum Eingraben), flache Steine als Verstecke

Ernährung

Futter
Käfer, Insekten, Tausendfüßer, auch andere Spinnen; Lauerjäger
Fütterungsrhythmus
alle 1–2 Wochen; verträgt lange Fastenzeiten

Steckbrief

Endgröße
Körper ~12–20 mm, mit Beinen ~4–5 cm; abgeflacht, sandfarben getarnt
Lebenserwartung
langlebig, mehrjährig (Sicariidae teils >8–10 Jahre) – konservativ: mehrere Jahre
Herkunft
Wüsten/Halbwüsten Nord- und Zentral-Chiles (sandiger Boden unter Steinen)
Schutzstatus
Kein Artenschutz; ABER hochgiftig – Haltung giftiger Spinnen in mehreren Bundesländern reglementiert/verboten oder genehmigungspflichtig (Landesrecht prüfen); kein Antivenin verfügbar
Winterruhe
Keine (leichte winterliche Absenkung möglich)
Vergesellschaftung
Einzelhaltung. Sicarius-Sandspinnen sind solitäre Lauerjäger, die eingegraben auf Beute warten; zwei Tiere im selben Becken bedeuten Futterkonkurrenz, keinen Sozialkontakt. Der Grund ist nicht Streit, sondern Fressen: Was sich bewegt und ins Beuteschema passt, wird angegriffen – ein Artgenosse eingeschlossen. Nur zur kontrollierten Verpaarung wird beobachtet zusammengesetzt.

Hinweise

SEHR GEFÄHRLICH – Gift mit Sphingomyelinase D (Phospholipase D), potenziell schwere Hautnekrosen (Loxoscelismus-ähnlich). Extrem scheu (flüchtet/erstarrt statt Drohgebärde), gräbt sich vollständig im Sand ein; kein Handling, ausbruchssicher, nur für erfahrene Gifttierhalter.

Sechsäugige Sandspinne (Sicarius thomisoides) im Marktplatz suchen →

Ähnliche Arten

Alle Arten im Haltungs-Wiki →

Erstausstattung

Für die Haltung von Sechsäugige Sandspinne (Sicarius thomisoides) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (kleine, ausbruchssichere Trockenbox ~20×20×15 cm mit tiefem Sand zum Eingraben), Bodengrund (tiefer feiner Sand/Sand-Lehm (zum Eingraben), flache Steine als Verstecke), Wärmequelle mit Thermostat, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 9. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: https://en.wikipedia.org/wiki/Sicarius_(spider), https://en.wikipedia.org/wiki/Sicarius_thomisoides

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).