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Weißer Springschwanz (Folsomia candida)

Weißer Springschwanz (Folsomia candida), typisches Aussehen der Art

Wirbellose · Schwierigkeit: Anfänger

Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Weißer Springschwanz (Folsomia candida) (Herkunft: kosmopolitisch/holarktisch (kühl-gemäßigt); Standard-Futter- und Zuchtart der Terraristik/Aquaristik). Endgröße etwa ca. 1,5–3 mm (weiß, augenlos). Lebenserwartung Einzeltier ~3–4 Monate; Kolonie fortlaufend/selbsterhaltend. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.

Kurz erklärt

Weißer Springschwanz: Wie groß muss das Terrarium sein?

Zuchtdose ab ~0,5–1 L (klassisch Kunststoffbox, z.B. 13×18 cm); im Terrarium als Bodenpolizei ohne eigenes Becken.

Weißer Springschwanz: Wie warm muss es sein?

Tagsüber 18–24 °C (Optimum ~20–22 °C), nachts nicht kritisch, ~16–20 °C.

Weißer Springschwanz: Wie alt werden die Tiere?

Lebenserwartung: Einzeltier ~3–4 Monate; Kolonie fortlaufend/selbsterhaltend.

Weißer Springschwanz: Ist die Art für Anfänger geeignet?

Ja – die Art gilt als anfängergeeignet (Schwierigkeit: Anfänger).

Weißer Springschwanz: Kann man mehrere Tiere zusammen halten?

Koloniebildend/gruppentauglich – als Massenkultur halten; kein Kannibalismus, dichte Populationen normal.

Klima

Temperatur Tag
18–24 °C (Optimum ~20–22 °C)
Temperatur Nacht
nicht kritisch, ~16–20 °C
Sonnenplatz / Spot
—
Luftfeuchte
hoch, dauerhaft feucht (~80–100 %), keine Staunässe
UVB
—

Terrarium

Mindestmaße
Zuchtdose ab ~0,5–1 L (klassisch Kunststoffbox, z.B. 13×18 cm); im Terrarium als Bodenpolizei ohne eigenes Becken
Substrat
feuchter Kokoshumus/Walderde mit Aktivkohle; alternativ reine Aktivkohle-/Gipskultur mit Wasserfilm

Ernährung

Futter
Trockenhefe/Hefeflocken, Fischflocken, Collembola-Food, Schimmel/Biofilm
Fütterungsrhythmus
kleine Gaben ~1×/Woche, nur so viel wie zügig verwertet wird (Schimmel vermeiden)

Steckbrief

Endgröße
ca. 1,5–3 mm (weiß, augenlos)
Lebenserwartung
Einzeltier ~3–4 Monate; Kolonie fortlaufend/selbsterhaltend
Herkunft
kosmopolitisch/holarktisch (kühl-gemäßigt); Standard-Futter- und Zuchtart der Terraristik/Aquaristik
Schutzstatus
Kein Schutzstatus; nicht CITES-gelistet
Winterruhe
Keine
Vergesellschaftung
Koloniebildend/gruppentauglich – als Massenkultur halten; kein Kannibalismus, dichte Populationen normal

Hinweise

Vermehrt sich parthenogenetisch (rein weiblich, keine Männchen nötig) → sehr schnelle, einfache Massenzucht. Als Lebendfutter (Jungfrösche, kleine Reptilien/Amphibien) und Clean-Up-Crew genutzt. Etwas kühler/kältetoleranter als tropische Springschwänze. Fehler: Staunässe/Fäulnis, zu viel Futter (Schimmel), Austrocknung.

Weißer Springschwanz (Folsomia candida) im Marktplatz suchen →

Ähnliche Arten

Alle Arten im Haltungs-Wiki →

Erstausstattung

Für die Haltung von Weißer Springschwanz (Folsomia candida) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (Zuchtdose ab ~0,5–1 L (klassisch Kunststoffbox, z.B. 13×18 cm); im Terrarium als Bodenpolizei ohne eigenes Becken), Bodengrund (feuchter Kokoshumus/Walderde mit Aktivkohle; alternativ reine Aktivkohle-/Gipskultur mit Wasserfilm), Wärmequelle mit Thermostat, UVB-Beleuchtung, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.

Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.

Stand: 9. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: https://en.wikipedia.org/wiki/Folsomia_candida, https://mesofauna.com/species-profiles/springtail-species-profiles/folsomia-candida/

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).