Wasserpython (Liasis fuscus)
Schlangen · Schwierigkeit: Fortgeschritten
Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Wasserpython (Liasis fuscus) (Herkunft: Nordaustralien, Süd-Neuguinea – Feuchtgebiete). Endgröße etwa 150–250 cm, selten bis 300 cm. Lebenserwartung 20–25 Jahre. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.
Kurz erklärt
Wasserpython: Wie groß muss das Terrarium sein?
Ab 225×150×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Australische Felsenpythons).
Wasserpython: Wie warm muss es sein?
Tagsüber 27–33 °C, am Sonnenplatz 34 °C, nachts 23–26 °C.
Wasserpython: Braucht die Art UVB-Licht?
UVB: Empfohlen (UVB 5.0).
Wasserpython: Wie alt werden die Tiere?
Lebenserwartung: 20–25 Jahre.
Wasserpython: Ist die Art für Anfänger geeignet?
Eher nicht – die Art gilt als Fortgeschrittenen-Art (Schwierigkeit: Fortgeschritten).
Klima
- Temperatur Tag
- 27–33 °C
- Temperatur Nacht
- 23–26 °C
- Sonnenplatz / Spot
- 34 °C
- Luftfeuchte
- 65–80 %
- UVB
- Empfohlen (UVB 5.0)
Terrarium
- Mindestmaße
- ab 225×150×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Australische Felsenpythons)
- Substrat
- Rindenmulch, Korkröhre, sehr großes Wasserbecken, Kletteräste
Ernährung
- Futter
- Frostratten passender Größe
- Fütterungsrhythmus
- alle 10–14 Tage
Steckbrief
- Endgröße
- 150–250 cm, selten bis 300 cm
- Lebenserwartung
- 20–25 Jahre
- Herkunft
- Nordaustralien, Süd-Neuguinea – Feuchtgebiete
- Schutzstatus
- Ausfuhr aus Australien verboten – nur europäische Nachzuchten
- Winterruhe
- Keine
- Vergesellschaftung
- Einzelhaltung. Schlangen leben solitär und suchen keine Gesellschaft — ein gemeinsames Versteck ist Konkurrenz um den besten Platz, kein Sozialverhalten. Der handfeste Grund ist der Futterunfall: greifen zwei Tiere nach demselben Futtertier, kann eines das andere mitverschlingen. Dazu kommt, dass sich bei gemeinsamer Haltung nicht mehr feststellen lässt, welches Tier gefressen hat und welches abnimmt. Zur Verpaarung kontrolliert zusammensetzen und danach wieder trennen.
Hinweise
Dunkel mit starkem Regenbogenschimmer. Sehr wasserbezogen – ein großes, gefiltertes Wasserbecken wird intensiv genutzt. Kräftig, futterfreudig und mit gutem Handling gut umgänglich.
Hältst du diese Art?
Leg dein Tier in Reptoria an – Reptoria erinnert dich an Fütterung und Häutung. Kostenlos Tier anlegen →
Ähnliche Arten
- Olivpython (Liasis olivaceus) – Fortgeschritten
- Wassermonitpython (Liasis mackloti) – Fortgeschritten
- Amethystpython (Simalia amethistina) – Fortgeschritten–Experte
- Angola-Python (Python anchietae) – Fortgeschritten
- Australischer Amethystpython (Simalia kinghorni) – Fortgeschritten
- Black-headed Python (Aspidites melanocephalus) – Fortgeschritten
- Boelenpython (Simalia boeleni) – Experte
- Burmesischer Tigerpython (Python bivittatus) – Experte
Erstausstattung
Für die Haltung von Wasserpython (Liasis fuscus) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 225×150×200 cm (Mindestmaß nach dem Gutachten von 1997, Australische Felsenpythons)), Bodengrund (Rindenmulch, Korkröhre, sehr großes Wasserbecken, Kletteräste), Wärmequelle mit Thermostat, UVB-Beleuchtung, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.
Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.
Stand: 9. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: https://de.wikipedia.org/wiki/Brauner_Wasserpython, https://en.wikipedia.org/wiki/Liasis_fuscus, https://reptile-database.reptarium.cz/species?genus=Liasis&species=fuscus, https://www.unusualpetvets.com.au/wp-content/uploads/2018/07/Water-Python-Care-Sheet.pdf
Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).