Fettschwanz-Rennmaus (Pachyuromys duprasi)
Kleinsäuger · Schwierigkeit: Fortgeschritten
Steckbrief und Haltungs-Richtwerte für Fettschwanz-Rennmaus (Pachyuromys duprasi) (Herkunft: Nördliche Sahara von Marokko und Algerien über Tunesien und Libyen bis Ägypten; spärlich bewachsene Halbwüsten mit festem Sand- oder Kiesboden.). Endgröße etwa Kopf-Rumpf 9–12 cm, kurzer, keulenförmig verdickter Schwanz von etwa 5–6 cm; in Menschenobhut 40–80 g.. Lebenserwartung Meist 2–4 Jahre; einzelne Tiere wurden über 5 Jahre alt.. Die folgenden Werte sind sorgfältig recherchierte Richtwerte.
Kurz erklärt
Fettschwanz-Rennmaus: Wie groß muss das Terrarium sein?
Ab 100×50×50 cm (für 1–2 Tiere; keine artspezifische amtliche Vorgabe – Anlehnung an die Rennmaus-Werte von TVT bzw. Schweizer Tierschutzverordnung mit 0,5 m²; mehr Grundfläche ist besser, Höhe ist zweitrangig, da die Art schlecht klettert und kaum springt). Gut belüftetes Becken mit Gitterabdeckung, mehrere Höhlen aus Ton, Kork oder Holz, Sandbad und großes geschlossenes Laufrad (ab 28 cm).
Fettschwanz-Rennmaus: Wie warm muss es sein?
Tagsüber 20–26 °C Raumtemperatur; als Wüstenbewohner wärmeliebend, kühle und feuchte Räume meiden., nachts Nachts nicht unter etwa 18 °C.
Fettschwanz-Rennmaus: Braucht die Art UVB-Licht?
UVB: Nicht nötig – Tageslicht im Raum genügt.
Fettschwanz-Rennmaus: Wie alt werden die Tiere?
Lebenserwartung: Meist 2–4 Jahre; einzelne Tiere wurden über 5 Jahre alt.
Fettschwanz-Rennmaus: Ist die Art für Anfänger geeignet?
Eher nicht – die Art gilt als Fortgeschrittenen-Art (Schwierigkeit: Fortgeschritten).
Klima
- Temperatur Tag
- 20–26 °C Raumtemperatur; als Wüstenbewohner wärmeliebend, kühle und feuchte Räume meiden.
- Temperatur Nacht
- Nachts nicht unter etwa 18 °C.
- Luftfeuchte
- 30–50 % (trockene Raumluft; zu viel Feuchtigkeit – auch im Futter – führt zu Durchfall)
- UVB
- Nicht nötig – Tageslicht im Raum genügt.
Terrarium
- Mindestmaße
- ab 100×50×50 cm (für 1–2 Tiere; keine artspezifische amtliche Vorgabe – Anlehnung an die Rennmaus-Werte von TVT bzw. Schweizer Tierschutzverordnung mit 0,5 m²; mehr Grundfläche ist besser, Höhe ist zweitrangig, da die Art schlecht klettert und kaum springt). Gut belüftetes Becken mit Gitterabdeckung, mehrere Höhlen aus Ton, Kork oder Holz, Sandbad und großes geschlossenes Laufrad (ab 28 cm).
- Substrat
- 15–25 cm grabfähige Einstreu aus Kleintierstreu und Heu, gern teilweise mit festem Sand-Lehm-Gemisch, in dem Gänge halten; dazu immer ein Sandbad mit Chinchillasand (verhindert fettiges Fell).
Ernährung
- Futter
- Rennmaus- oder Hamsterfutter als Basis, dazu regelmäßig Insekten (Heimchen, Grillen, Mehlwürmer) als wichtige Eiweißquelle – in der Natur ernährt sich die Art überwiegend von Insekten. Etwas Heu, Kräuter und Grünes, aber wenig wasserreiches Gemüse und Obst. Wasser im Napf.
- Fütterungsrhythmus
- Einmal täglich am Abend; Insekten mehrmals pro Woche.
Steckbrief
- Endgröße
- Kopf-Rumpf 9–12 cm, kurzer, keulenförmig verdickter Schwanz von etwa 5–6 cm; in Menschenobhut 40–80 g.
- Lebenserwartung
- Meist 2–4 Jahre; einzelne Tiere wurden über 5 Jahre alt.
- Herkunft
- Nördliche Sahara von Marokko und Algerien über Tunesien und Libyen bis Ägypten; spärlich bewachsene Halbwüsten mit festem Sand- oder Kiesboden.
- Schutzstatus
- Nicht geschützt: nicht auf der EU-Unionsliste, nicht in BArtSchV, EU-Artenschutzverordnung oder CITES. Haltung ohne Papiere erlaubt.
- Winterruhe
- Keine – ganzjährig warm halten.
- Vergesellschaftung
- Einzelhaltung. In der Natur meist Einzelgänger; Paare oder Geschwister können sich vertragen, Streit bricht aber oft plötzlich aus (Bisse in den Schwanz). Wer es versucht, braucht viel Platz, mehrere Höhlen und ein Ersatzgehege zum sofortigen Trennen.
Hinweise
Der dicke Schwanz speichert Fett und Wasser und ist ein guter Gesundheitsanzeiger: Wird er dünn, stimmt etwas nicht. Die Art ist erst seit einigen Jahrzehnten im Heimtierhandel; eine Tierarztpraxis mit Exotenerfahrung vorher suchen. Zuchtpaare bleiben oft ohne Nachwuchs, Weibchen fressen gestört gelegentlich ihre Jungen.
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Erstausstattung
Für die Haltung von Fettschwanz-Rennmaus (Pachyuromys duprasi) brauchst du typischerweise: passendes Terrarium (ab 100×50×50 cm (für 1–2 Tiere; keine artspezifische amtliche Vorgabe – Anlehnung an die Rennmaus-Werte von TVT bzw. Schweizer Tierschutzverordnung mit 0,5 m²; mehr Grundfläche ist besser, Höhe ist zweitrangig, da die Art schlecht klettert und kaum springt). Gut belüftetes Becken mit Gitterabdeckung, mehrere Höhlen aus Ton, Kork oder Holz, Sandbad und großes geschlossenes Laufrad (ab 28 cm).), Bodengrund (15–25 cm grabfähige Einstreu aus Kleintierstreu und Heu, gern teilweise mit festem Sand-Lehm-Gemisch, in dem Gänge halten; dazu immer ein Sandbad mit Chinchillasand (verhindert fettiges Fell).), Wärmequelle mit Thermostat, Thermometer/Hygrometer, Wasserschale und Verstecke. Passendes Zubehör findest du im Reptoria-Marktplatz.
Die vollständige, interaktive Haltungs-Datenbank findest du in der Reptoria-App.
Stand: 30. Oktober 2026 · Redaktion: Reptoria-Redaktion · Quellen u. a.: Wikipedia „Fat-tailed gerbil“ – Fettspeicher im Schwanz, 22–45 g wild / 55–82 g in Menschenobhut, dämmerungsaktiv, überwiegend insektivor, meist solitär, Lebensdauer 2–4 Jahre – https://en.wikipedia.org/wiki/Fat-tailed_gerbil, Crittery (UK-Halterseite) „Duprasi“ – Paare möglich, Streit kommt plötzlich, oft besser einzeln; viel Grundfläche, Sandbad, Einstreu, Feuchtigkeit → Durchfall, Schwanz als Gesundheitsanzeiger – https://www.crittery.co.uk/species-list/duprasi, BArtSchV Anlage 1 – nur heimische Säugetiere als Sammeleintrag, Pachyuromys nicht genannt – https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/anlage_1.html, Durchführungsverordnung (EU) 2025/1422 – Unionsliste, keine Pachyuromys-Art – https://umwelt-online.de/recht/eu/25c/25c_1422.htm, Species+ (UNEP-WCMC), Abfrage Pachyuromys 29.10.2026 – kein Eintrag (nicht CITES, nicht EU-Anhang A–D) – https://speciesplus.net/api/v1/auto_complete_taxon_concepts?taxonomy=CITES&taxon_concept_query=Pachyuromys
Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine fachkundige Beratung. Informiere dich vor Anschaffung und Haltung gründlich aus mehreren Quellen und beachte die geltenden gesetzlichen Vorgaben (u. a. Arten- und Tierschutz).